Mutter

Deine Hände´ ham mi g´streichelt,
war mir kalt in der Nocht,
manchmal hams ma a Watschen eingebracht.
Ohne di´ wär´ i net, könntert i heut´ net geh´n,
hast mir g´lernt mit zwa Fiaß im Leb´n steh´n.

Refrain:
Mutter, i war so jung,
wie du fortgangen bist,
i hätt´ soviele Frag´n g´habt,
und i hab´ di´ vermißt.
Mutter, du hast es g´spürt, a, wenn du mi verlaßt.
daß du mir auf mein´ Weg was Wichtig´s mitgeben hast.

Nämlich das Herz die Welt zu nehmen,
afoch mit an klanan Schmäh,
und a, wennst heute net bei mir bist,
mei Mutter, i waß du siechst mi eh.

Dei´ Stimm´ war so sanft, du hast g´sungen für mi´,
und hast g´schrien, hab´ i net g´hört auf di´.
Hast vom Leb´n sovü g´wußt, und du hast ma´s dazöht,
wie ma´s besser mocht, auf dera Wöd.

Refrain